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An der Küste der Götter
gelegen und Ort zahlreicher Legenden mit einer über
zweitausendjährigen Geschichte, hat Sie sich den Namen "Perle des
Thyrrenischen Meeres" wirklich verdient.
Es handelt sich um die mittelalterliche Stadt Tropea.
Sie erhebt sich auf einem Vorgebirge zwischen dem Golf von Gioia
Tauro und S.Eufemia.Die Legende besagt, daß der Gründer dieses zauberhaften Ortes kein geringerer
war als der antike Held Herkules.
Nach seiner siegreichen Rückkehr aus Spanien gründete er an der Küste der Götter
"Tropea" .Tropea wurde zu einem der Häfen
des Herkules.
Hier ruhte er sich nach seinen gewaltigen Schlachten aus. Dennoch beginnt die echte Geschichte Tropeas in der römischen Epoche
unter der Vorherrschaft von Cäsar Ottaviano. Die militärisch ausgezeichnete Position dieser
Meeresterrasse liess Tropea eine besondere strategische Bedeutung zukommen.
Nicht nur während der römischen Zeit auch später unter der Sarazenischen Besatzung sowie unter den Normannen und den
Aragonesern war Tropea stets eine zentrale Anlaufstelle.
Viele Adelspaläste in der Altsstadt
stammen aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Stadt
Tropea ist ohne Zweifel eine der interessantesten Kulturzentren
an der Küste der Götter. Heute stehen hier noch über 50 Adelspaläste und 17 Kirchen. In den letzten Jahrhunderten wurde
Tropea bereits von einigen bekannten illustren Reisenden entdeckt und erhielt weltweit eine erhebliche Steigerung
des Bekanntheitsgrades.
Seit zwei Jahrzehnten besucht nun auch ein internationales Publikum diese "Perle"
des
Tyrrhenischen Meeres.
Entdecken auch Sie den Liebreiz der Landschaft, ein nahezu unberührtes Meer, wilde Felsformationen eingebettet in mediterraner Farbenpracht und geniessen Sie eine grosse Auswahl an Kultur- und Kunstdenkmälern. So wird der Sonnenanbeter, der Sinnenmensch und auch der Intellektuelle begeistert die antike Welt Tropeas erahnen und garantiert wiederkommen. |
Majestätisch und streng thront
Tropea auf einem breiten Felsen und spiegelt sich auf einem
kristallklaren Meer.
Der historische Stadtkern Tropeas führt uns auf eine grosse Meeresterasse namens Platz der Kanone. Hier können wir eine
Kanone aus der Bourbonenzeit aus dem 18./19. Jahrhundert bewundern. Unser Blick schweift auf einen am Meer gelegenen Felsen auf welchem eine zauberhafte kleine Kirche mit einem verwunschenen Mittelmeergarten thront.
Hier stand bereits im Jahr 370 n.Chr. eine basilianische Kirche, welche später zu einem
Benediktinischen Heiligtum wurde. Sie heisst S.Maria dell Isola.
Die Basiliana gewährte in der gotischen Zeit den Einsiedlermönchen eine Zuflucht. Bis vor zwei Jahrhunderten war dieser Felsen noch komplett vom Meer umgeben.
Heute können Sie das für Hochzeiten sehr beliebte Heiligtum und Wahrzeichen Tropeas durch eine spiralförmige Felsentreppe am Strand erklimmen.
Unter dem heiligen Felsen befindet sich eine romantische blaue Grotte, die sich langsam vergrössert und die kleine Kapelle bald gefährden wird.
Besonders von dem liebevoll gepflegten Mittelmeergarten aus haben Sie einen phantastischen Überblick auf die ganze Küste.
Sie erkennen bei klarer Sicht die aktivste Vulkaninsel Europas, den Stromboli, und auch die übrigen liparischen Inseln sowie die Silhouette Siziliens mit
dem majestätischen Ätna in der Weite des thyrennischen Meeres.
Sie blicken in ein grünes fruchtbares Hinterland welches seit Jahrhunderten von den Bauern bewirtschaftet wird und uns mit wertvollen köstlichen Agrarprodukten
beschenkt.
Von hier kommt die berühmte Rote
"Zwiebel von Tropea" welche aufgrund ihrer
"Milde" in alle Welt exportiert wird. Die Strände
am Felsen von
Tropea sind sehr weiß und bilden einen klaren magischen Konstrast zu den Farben des Meeres,
die sich vom Türkis in Ufernähe in ein intensives tiefes Blau verwandeln, je weiter unsere Augen in die
Weite des Meeres träumen. |
Die historische Altstadt Tropeas besteht aus Kirchen der verschiedensten Epochen
wie zum Beispiel aus der "Normannenzeit". Hierunter
zählen der Dom, die Kirche
S.Francesco von Assisi, S.Maria dell Neve, Annunziata etc.. Sie sind umringt von eindrucksvollen Adelspalästen, die in ihrem Innerem mit ihren Schätzen und Schmuckstücken vom damaligen Reichtum Tropeas Zeugnis ablegen.
Sie können die schmiedeeisernen Balkone aus dem achtzehnten Jahrhundert bewundern. Auch die stattlichen "Portale" der Prachtbauten zeigen uns die perfektionierten Künste der Handwerker, welche
heute noch selbst ungeschulte Augen erfreuen.
Auch sehen wir über den Eingangstüren aufwendige Masken und Fratzen
eingemauert. Sie sollen die Einwohner der Häuser vor dem bösen Blick schützen.
Viele Menschen glauben hier noch an den bösen Blick.
Zeitgleich vermischt sich Aberglauben mit tiefster katholischer Heiligen- und innigster Marienverehrung. Nicht umsonst gab es bis vor kurzen noch 36 Kirchen in
Tropea. Inzwischen sind es nur noch 17 Kirchen.
Dies ist sehr beachtlich wenn man bedenkt, dass hier nur 7000 Einwohner leben.Die Altstadt ist sehr verwinkelt, wie durch ein Labyrinth irren wir durch schmale
Gassen bis sich plötzlich ein wunderbarer Platz vor uns erstreckt.
Manchmal sind es auch kleine Vorhöfe oder grüne Terassen, die uns einen unerwarteten Blick auf das Meer erlauben. Wir fühlen uns ins Mittelalter versetzt. Viele Adelspaläste wurden mit einem Überhang auf das Meer in einer bemerkenswerten Höhe
gebaut.Die Fenster und Balkone bieten uns eine phantastische Sicht ins
Blaue.Wir entdecken im Inneren der Altstadt zahlreiche kleine Läden.
Die Handwerker zaubern aus den Rohmaterialien Holz, Eisen, Gewebe und Terrakotta seit Jahrhunderten landestypische Haushaltsgegenstände. Aber auch kulinarisch kommen wir auf unsere Kosten. So gibt es in der Umgebung zahlreiche kleine Bauernhöfe, welche
Ihre hausgemachten Produkte feilbieten.
Es duftet in den Gassen nach hausgemachtem Brot oder nach Pizza aus dem Holzkohleofen.Verkauft werden wertvolles Olivenöl, Wein, eingelegte Pilze und Gemüse, Kuchen, frisches Obst der Jahreszeit, die Körbe aus Korbgeflecht, Salamis so pikant wie die berühmte
'Nduja", die rote Zwiebel aus Tropea mit allen ihren Derivaten und natürlich auch die scharfe Peperoni. Abends finden wir kleine verstreute "romantisch beleuchtete" Restaurants in jedem Winkel der
Altstadt. Sie erfreuen unsere Gaumen mit landestypischer Kost und mit wirklich frischem Fisch.
Tropea ist auch mit Hotels auf höchstem touristischen
Niveau ausgestattet.
In direkter Nähe zur historischen Altstadt finden wir kleine Hotels die modernen
Comfort bieten. Der Hafen von
Tropea ist einer der fünf mythologischen Häfen des
Herkules. Erfahrenen Matrosen können Sie auf dem Seeweg bis nach
Capo Vaticano begleiten. Es gibt eine schöne Strecke
die Sie mitunter nach Parghelia, Ricadi ,
Briatico und Zambrone führt. Alle diese Orte sind
von weissen Buchten umgeben und Sie werden wunderbare Panoramen genießen. |
| Viele Völker
und viele Seelen verweilten hier. Vielleicht ist dies ein Grund für die geheimnisvolle zauberhafte wohlige Athmosphäre, welche in Tropea herrscht.
Ich schließe nun diesen Artikel über Tropea, und möchte Sie darauf hinweisen, dass ich inmitten dieser kulturell so wertvollen Stadt
Tropea ein modernes multimediales Zentrum eingerichtet habe. |
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